Trilogie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Live-Online-Training Trilogie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter –
Zurück ans Steuer! – Hinschauen – Unterscheiden – Entscheiden – Handeln!“

Trilogie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für sich klären wollen, wie sie mit einer Welt umgehen können, in der sich Dinge verändern, ohne darauf zu warten, dass sie wieder so werden wie früher.

Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erleben Veränderungen nur als etwas, das mit ihnen passiert. In dieser Trilogie geht um Selbststeuerung in einer (Arbeits-)Welt, die sich permanent verändert.

Ablauf:

Die Trilogie besteht aus drei aufeinander aufbauenden Live-Online-Trainings á 2 x 90 Minuten im Abstand von jeweils 2 Wochen. Sie ist als intensives Kleingruppenformat mit mindestens 4 und maximal 8 Teilnehmenden konzipiert.

Vorzugsweise dienstagvormittags:
09.00 – 10:30 und 10:55 – 12:30


Die Inhalte:

Modul I – KLARHEIT – Veränderungen unter der Lupe & Handlungsmöglichkeiten entwickeln

  • Konkrete Veränderungen aus dem Alltag der Teilnehmenden unter der Lupe
  • Was genau verändert sich – was wird leichter, was schwieriger oder sogar unmöglich?
  • Hinsehen, unterscheiden und den eigenen Einflussbereich erkennen
  • Welche Möglichkeiten habe ich, auf eine Veränderung zu reagieren – und welche nicht?
  • Entwicklung eines persönlichen Experiment-Ziels für den Umgang mit einer konkreten Veränderung

Modul II – ENERGIE – Handlungsfähigkeit für Veränderungen schaffen

  • Reflexion der konkreten Experiment-Ziele aus Modul I
  • Was steckt hinter dem Wunsch, Veränderungen erstmal nicht anzupacken?
  • Wann sind Abwarten, Nachfragen, eine Pause oder ein neuer Anlauf sinnvoll?
  • Eigene Energiequellen im beruflichen und privaten Alltag entdecken und konkret nutzbar machen
  • Welche Vorstellungen und inneren Regeln bestimmen unseren Umgang mit Pausen, Erholung und „sinnvoller“ Zeit?
  • Wann sind diese Überzeugungen hilfreich – und wann verhindern sie etwas, das wir eigentlich brauchen?


Modul III – STABILITÄT & MUT – Veränderung dosieren & stabil bleiben

  • Reflexion der konkreten Experiment-Ziele aus Modul II
  • Die Komfortzone neu betrachtet: Ressourcenraum statt Stillstand
  • Belastung dosieren: Wie viel Neues kann und will ich mir gerade zumuten – und was brauche ich, um stabil und handlungsfähig zu bleiben?
  • Neue Anforderungen bewusst mit vertrauten Tätigkeiten und stabilisierenden Phasen verbinden
  • Warum Veränderung und Sicherheit keine Gegensätze sind
  • Wie können wir unseren eigenen Umgang mit Veränderung so gestalten, dass wir dauerhaft handlungsfähig bleiben?


Eine Trilogie, die die Realität von Veränderungsprozessen berücksichtigt

Aufgrund des inhaltlichen Ablaufs und der sensiblen Themen bleibt die Gruppe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die gesamte Trilogie dieselbe. Die drei Module bauen aufeinander auf und werden deshalb in der vorgesehenen Reihenfolge durchgeführt.

Zwischen den beiden 90-Minuten-Einheiten eines Moduls sind bewusst 25 Minuten eingeplant.
Diese Zeit kann bewusst dafür genutzt werden, in den Arbeitsalltag zurückzugehen, etwas zu klären oder einen Gedanken direkt in die Praxis zu übersetzen – und danach wieder ins Training zurückzukehren.

So kann Veränderung nicht nur verstanden, sondern im eigenen Arbeitsalltag verarbeitet und gestaltet werden.


Vom Training in den beruflichen Alltag

Zum Abschluss jeden Moduls formulieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein persönliches Experiment-Ziel für die Zeit bis zum nächsten Modul. Dabei geht es nicht um eine zusätzliche Aufgabe, sondern darum, eine konkrete Verhaltensweise auszuprobieren, etwas bewusst zu beobachten oder eine neue Vorgehensweise im Alltag zu testen.
Das kann beispielsweise bedeuten, eine aktuelle Veränderung zunächst systematisch zu analysieren, die eigene typische Reaktion auf Veränderungen zu beobachten oder die persönlichen Energiequellen zu erfassen und gezielt eine davon im Alltag einzusetzen.

Weniger entscheidend ist, ob das Experiment „funktioniert“, sondern was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer daraus über sich und ihren Umgang mit Veränderungen lernen.

Die Experiment-Ziele werden in den Modulen II und III aufgegriffen.
Gemeinsam wird reflektiert:

Was ist sehr gut ausgegangen?
Wo ist etwas ganz anders gelaufen, als geplant?
Was hat überhaupt nicht funktioniert?
Wie könnte eine andere Vorgehensweise aussehen?
Wie ist es den anderen in vergleichbaren Situationen ergangen?

So entsteht zwischen den Modulen eine Verbindung zwischen Lernen, Ausprobieren, Reflektieren und erneutem Handeln.


Zum Abschluss von Modul III vereinbart die Gruppe einen gemeinsamen Termin zur selbständigen Reflektion der individuellen Verhaltensvorhaben. Die weitere Entwicklung wird damit bewusst in die Hände der Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst gelegt – ohne Trainerinnenunterstützung, aber mit einer gemeinsam entwickelten Grundlage für einen nachhaltigen, selbstbestimmten und handlungsfähigen Umgang mit Veränderungen und mit der Möglichkeit, die Gruppe als Stabilitätsanker nutzen zu können.

Ziele der Trilogie:

  • Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erleben Veränderungen nicht nur als etwas, was „mit ihnen passiert“, sondern unterscheiden zwischen beeinflussbaren und nicht beeinflussbaren Aspekten.
  • Sie entwickeln konkrete Handlungsmöglichkeiten und lernen, eigene Ressourcen gezielter einzusetzen.
  • Sie können Veränderungsanforderungen dosieren und dadurch ihre Handlungsfähigkeit erhalten.
  • Sie übernehmen mehr Verantwortung für ihren eigenen Umgang mit Veränderung, ohne Verantwortung für die Dinge zu übernehmen, die sie nicht beeinflussen können.

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